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Juni 13, 2013 - Rezepte    No Comments

Bonbons kochen für Anfänger

Bonbon-Bernstein

Am Dienstag war ich mit einer Freundin in Hamburg bei Panduro (yeay, es gibt die schwedische Bastelkette auch in Deutschland!) und habe einen dreistündigen Bonbon-Koch-Workshop besucht. Die veranstalten alle halbe Jahr mehrere Bastelworkshops, z.B. zu Themen wie Cupcakes, Scrapbooking usw. Die Teilnahme kostet € 5,-, Material ist inklusive und man darf das selbstgemachte Was-auch-immer mit nach Hause nehmen. Am tollsten ist jedoch, dass man hinterher mit 20% Rabatt einkaufen kann.

Aber zurück zu den Bonbons… Wir waren 6 Teilnehmerinnen und durften zwischen verschiedenen Farben und Geschmäckern wählen. Es wurden schließlich rote Erdbeer-Bonbons, grüne Mango-Lime-Bonbons und braune Lakritz- bzw. Lakritz-Salmiak-Bonbons. Die reinen Lakritz-Bonbons seht Ihr auf dem allerersten Bild oben. Wir waren allerdings beim ersten Versuch noch zu zaghaft, so dass sie eher süß mit nur einem Hauch von Lakritze schmecken. Dafür sind sie sehr hübsch geworden, fast wie Bernstein… Für die grünen haben wir gelbe Farbe mit grüner Farbe gemischt, jedoch im Verhältnis mehr grün als gelb. Melli, mit der ich da war, hat schleifenförmige Bonbons geformt. Passt. Melli-Schleifchen, würde ich sie nennen.

Melli-Schleifchen

Aber von Anfang an: Man füllt Wasser, Zucker und Traubenzucker in einen Topf und stellt die Herdplatte darunter auf höchste Stufe. Wichtig: Nicht umrühren!!!

Bonbons kochen

Deckel drauf und alles schmelzen und miteinander verkochen lassen. Ab und zu Deckel abnehmen und mit einem hitzeresistenten Kochtermomether die Temperatur messen. Sie sollte idealerweise zwischen 155 und 165 Grad liegen, perfekt wären 162 Grad. Auf keinen Fall heißer als 165 Grad werden lassen! Und niemals, nie, NIE an die heiße Masse kommen, auch nicht, wenn später beim Ausgießen irgendwo Tropfen runterlaufen. Verbrennungsgefahr!

it's getting hot in here

Wenn die Masse fertig ist, dann auf eine mit geschmacksneutralem Speiseöl eingepinselte Teflonmatte gießen, die auf einem mit Öl eingefetteten Backblech liegt (das Öl auf dem Blech, damit die Matte nicht so leicht verrutscht). Unter das Blech ein nasses Handtuch legen, da sonst die Hitze für den Tisch darunter zu groß wäre und man unschöne Brandflecken kriegen könnte.

Vorbereitung

Dann eine Weile warten, bis die Ränder anfangen, etwas fester zu erscheinen.

warten

Erst dann tropft man Aromen und später Lebensmittelfarbe in die Mitte der Masse bzw. siebt Pulver (Lakritzpulver, Salmiakpulver, Zitronensäure…) in die Mitte. Dann alles immer von den Rändern aus mit Plastik- oder Metallschabern einschlagen und so miteinander vermengen. Nicht rühren! Und nicht zu früh beginnen, da die Bonbons sonst später echt klebrig werden. Das ist uns bei den grünen passiert. Alle anderen waren super, aber die grünen Bonbons kriegt man kaum auseinander. Und wenn man erst einen im Mund hat, darf man nur noch lutschen, nicht kauen^^

vermengen

Wenn dann die Masse gleichmäßig ist (oder farbig marmoriert, wie bei den Lakritz-Bonbons), dann trennt man mit einem Schaber ein Stück ab und formt es mit der Hand zu einer Rolle (am besten eingeölte Handschuhe tragen). Danach mit einer eingeölten Schere Stücke abschneiden und ggf. Bonbons mit den Händen nachformen. Alles auf einem Stück eingeölten Backpapier erkalten lassen. Dabei darauf achten, dass die Bonbons sich nicht berühren, weil sie sonst zusammenkleben. Man kann die noch leicht warmen Bonbons auch in Pulver wälzen. Das habe ich bei den Lakritz-Salmiak-Bonbons gemacht. Nicht hübsch, aber lecker!

yummie

Juni 9, 2013 - Musik, Rezepte, stopslavery    No Comments

Wochenrückblick #22&23

Dank des Frauenflohmarktes sind nun wieder 2 Wochen bis zu diesem Beitrag vergangen. Irgendwie war der Feierabend immer randvoll mit Orga-Kram… Aber nun:

Gekocht: Neulich hab ich in ’nem deutsch-schwedischen Blog gelesen, dass in Schweden seit einiger Zeit der Tortilla-wrap-Trend im Kommen sei. Das hat mich ja sehr gewundert, da ich sie schon fast zur schwedischen „Hausmannskost“ gezählt hätte… Zum ersten Mal habe ich Tortilla wraps, glaube ich, Mitte oder Ende der Neunziger in Schweden bei unseren Nachbarn gegessen. Seitdem sind sie kaum noch wegzudenken. Gestern war es dann wieder so weit. Alle Zutaten bereit stellen (gewürztes Hackfleisch, Wraps, Beilagen zum Befüllen) und dann bastelt sich jeder seinen Wrap, wie er ihn mag. Man kann das Hack auch gegen Hähnchenstreifen austauschen oder den Wrap ganz vegetarisch füllen.

wrapalap-dingdong

Ein kleiner Tipp zum Wrap falten: Die Füllung in die Mitte der oberen Hälfte des Wraps wie einen senkrechten Streifen auffüllen (Achtung: gerade bei den kleinen Wraps lieber zu wenig als zu viel Füllung nehmen), dann die untere Hälfte des Wraps nach oben klappen, danach die Seiten nacheinander einschlagen. Schon hat man eine handliche „Tasche“ zum essen.

Zum Nachtisch gab’s einen meiner Lieblings-Sommer-Nachtische für wenig Aufwand. Dazu mische man Vanillejoghurt mit normalem Joghurt und Quark (die Naschkatzen können noch etwas geschlagene Sahne unterheben), schichte ihn (gerne auch abwechselnd) in ein Glas mit Himbeeren (oder Blaubeeren oder Erdbeeren) und streue obendrüber kleingebröseltes Baiser (oder, wer mag, kleingebröselte Amarettini). Ich habe zusätzlich für das Buffet des Frauenflohmarktes auch noch eine Variante mit Apfelmus, Vanillesahne und Amarettini bzw. selbstgemachtem Hafercrunch (Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Rohrohrzucker, Butter, Milch verrühren, im Ofen backen) gemacht.

Nachtisch1

Nachtisch2

Beim Nachtisch nach den Wraps durfte dann jeder selber aussuchen, was er als Topping wollte.

Nachtisch3

Gespendet: Wurde richtig viel beim Frauenflohmarkt. Allein aus den Standgebühren kamen € 260,- zusammen. Durch den Erlös des genialen Fingerfoodbuffets und durch Spenden sind wir letztendlich bei der stolzen Summe von – haltet Euch fest – € 500,- angelangt!!! Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, Verkäuferinnen und Käuferinnen! Das Geld geht nun ohne Abzug direkt an „mission freedom“. Im Herbst gibt’s dann vermutlich den nächsten Frauenflohmarkt in der FECG.

Gefeiert: Ich nicht so, aber die Schweden umso mehr: Schwedens Nationaltag – 06. Juni!

Gefeiert, Teil 2: Die Hochzeit von Prinzessin Madeleine (die übrigens morgen Geburtstag hat und mit 3. Namen so heißt wie ich…) mit Chris O’Neill am 08. Juni. Na gut, gefeiert hab ich auch da nicht, aber zumindest einen Teil im Fernsehen verfolgt.

(Zu-)Gestimmt: Es kommt nicht darauf an, was Du hast, sondern, was Du aus dem machst, was Du hast. (Andy@the streets)

Geplant: Kommende Woche wie versprochen endlich den Schmuck zu posten.

Mai 19, 2013 - Allgemein, gsuSaves, Musik, Rezepte    No Comments

Wochenrückblick #19&20

Lang, lang ist’s her, ich weiß… Es war so viel los und ich war viel unterwegs, deshalb gibt’s jetzt einen Rückblick der letzten 2 Wochen auf einmal.

Gereist: langes Stockholm-Wochenende (Geburtstagsgeschenk vom weltbesten Mann) – mehr Photos demnächst…

stadshuset

Gelaufen: am Freitag mit meiner Arbeitskollegin am Meer gejoggt. Immernoch schneckig unterwegs dank Heuschnupfen und Laufpause, aber es wird langsam.

Gegessen: wieder ein Kochabend mit Freunden – diesmal Königsberger Klopse (die hab ich vorher noch nie selbst gemacht) und apple crumble. Wiedermal Handyphotos, also sorry für die Qualität. Here’s the receipe for the Klops:

1 Zwiebel fein würfeln. 2 Scheiben Toast in kaltem Wasser einweichen und gut ausdrücken. Mit den Zwiebelwürfeln, 500g gemischtem Hack, 1 EL mittelscharfem Senf, 1 Prise Salz, etwas Pfeffer und 2 Eiern vermengen. Evtl.  nachwürzen. Mit nassen Händen zu 14-16 Klopsen formen.

Klöpse1

750 ml Gemüsebrühe aufkochen. Klopse darin zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Min. garen. Klopse danach rausnehmen und Brühe auffangen.

Klöpse2

30g Butter zerlassen und 20g Mehl anschwitzen. Mit Brühe und 150 ml Schlagsahne unter Rühren ablöschen. 10 Min. köcheln lassen. Ggf. andicken mit Saucenbinder oder mehr Mehlschwitze.

Klöpse3

Sauce abschmecken und Klopse rein. Zuletzt 2 EL Kapern und 1 EL Kapernsud unterrühren und noch kurz ziehen lassen. Mit Kartoffeln servieren.

Das Rezept für apple crumble gibt’s hier: Wochenrückblick #8 | Hjärtesaker.

Noch mehr gegessen: Rucola-Spargel-Erdbeer-Salat mit Pestovinaigrette mit meiner Mama und Schwester

Viel, sehr viel gegessen in Sthlm: Feta-Spinat-Quiche im Mäster Olofs Gården – nettes Innenhofcafé mit für Sthlm annehmbaren Preisen; siehe auch: Mäster Olofsgården | Vi är din hemgård i Gamla stan.

Warmes Sandwich bei T.g.i. friday’s – teuer, aber sehr nette Atmopshäre! Die Pommes waren nicht überragend, aber das Sandwich mit Tomaten, roten Zwiebeln und Käse war echt lecker. Und wie gesagt – die Atmopshäre hat’s total rausgehauen… Welcome to TGI Friday’s – Sweden | TGI Fridays.

mat

Lunch kycklingbiff in Jensens Bøf hus in der Vasagatan. Nach der Ankunft in Sthlm brauchten wir erstmal dringend was zu essen. Und was ist um die Ecke der Centralstation und des Tourist centers? Jensen’s Bøfhus meny.

Gepicknickt im Hotelzimmer mit selbst zusammengestelltem Essen von Ica.

Ica-Picknick

Gefunden: Abercrombie & Fitch hat eine miese Moral – hier ein kreativer Ansatz des Gegensteuerns…

Gehört: Delirious beim Joggen, allerdings was schnelleres als das hier.

[Bis zum Ende durchhalten lohnt sich, wer Gitarren mag]

Wochenrückblick #17

Gegessen: Nochmal ugnsbakad lax, allerdings ohne Dill und mit mehr Zitronenpfeffer. Marinade aus Öl, Zitronensaft und Caj P’s Grillolja. Das Rezept vom Lachs hatte ich schon unter Wochenrückblick #14 | Hjärtesaker. gepostet. Diesmal wurde er gekocht von meiner Schwester. Dazu gab’s ihr Ofengemüse, ebenfalls mit Caj P’s mariniert: Paprika, Zwiebeln, Pastinaken, Süßkartoffeln, Mohrrüben, Zucchini und Champignons (hab ich noch was vergessen??). Pastinaken find ich persönlich allerdings nicht so lecker. Irgendwie haben die einen ganz eigenen Geschmack. Sorry für die Qualität des Handybildes.

lax och grönsakspytt

Gefreut: Sonenschein, ein wenig Sonnenschein… Ich hoffe ja auf nächste und übernächste Woche, wenn freie Tage sind!

Gebacken: Nochmal Haferflockenkekse. Das Rezept gab’s hier: Wochenrückblick #8 | Hjärtesaker. Diesmal hab ich allerdings die Zutaten ein wenig „frei Schnauze“ variiert und schwupps, klebten sie irgendwie nicht so gut zusammen und man muss beim Essen echt aufpassen, dass man nicht alles in Einzelteilen in der Hand hält… Außerdem wurden sie etwas zu groß, weil ich so ungeduldig war.

Lektion der Woche: Manchmal sollte man sich lieber an’s Rezept halten.

Haferflockenkekse

Gehalten: Einen Vortrag über Förderplanung – besser gesagt: ein Ganztagesseminar. Ging aber schneller rum als gedacht und die Teilnehmer haben gut mitgearbeitet.

Geschnappt: Ein Schnäppchen – 5 Shirts für insgesamt € 12,- auf dem Frauenflohmarkt in Brunstorf.

Tshirtfloh

Geplant: 07.06. – Ratzeburgs erster Frauenflohmarkt!! Schnäppchen für den guten Zweck. Standgebühr zu Gunsten von mission freedom… Wer Interesse hat, bitte bei mir melden. Es gibt Kleidung, Deko, Accessoires, Bücher und Fingerfood.

Gehüpft: Naja, mal mehr, mal weniger – das erste Mal Zumba. Mal lustig, mal peinlich, mal richtig gut – auf jeden Fall schweißtreibend. Oder was meinst Du, Claudi?

Gekauft: Wenn auch noch nicht gesehen – DvD „Faith like potatoes“ (Tief verwurzelt) – nach einer wahren Geschichte.

Tief Verwurzelt – Trailer – YouTube.

Apr. 21, 2013 - gsuSaves, Musik, Rezepte, Zitate    No Comments

Wochenrückblick #16

Gekocht: Nochmal Hühnerkeulen und Wedges – das Huhn gab’s nur in ner Großpackung, also hatte ich die Hälfte eingefroren. Hier folgen dafür nun die Bilder, die beim Beitrag Kill Bazill!! | Hjärtesaker. fehlten:

Huhn vorher

Huhn vorher

Huhn und Wedges nachher

Huhn nachher

Gewürzmischung (ausnahmsweise, sonst immer frei Hand gemixt)

mexican spices

Gelernt: Viel über Leiterschaft auf einer Tagung für junge Pastoren (und Ehefrauen) im Siegerland. Manches Bekannte, manches Unbekannte gehört.  Ein paar Stichworte an dieser Stelle:

Wer leiten will, muss auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.

Verbindlichkeit.

Exzellenz statt Perfektion.

It takes a leader to make a leader.

Ein freisetzendes Umfeld, kein begrenzendes.

Kompetenz darf nie Charakter ausstechen.

Es ist wichtiger, in welche Richtung jemand unterwegs ist, als wo er in diesem Moment steht.

„Not all readers are leaders, but all leaders are readers.“ (Harry Truman) Bilde dich weiter. Stillstand ist Rückschritt.

Gebacken: Chocolate chip cookies – an dieser Stelle ein großes DANKE an meine Freundin Carina, die die geniale Idee hatte, übriggebliebe Osterschokolade so zu verwerten!

chocolate chip cookies

Man kriegt ja doch immer mal diese Billig-Oster-Schoki (die vermutlich mal ein Weihnachtsmann war…) und die man dann nicht isst. Naja, ich zumindest eher nicht. Also nehme man entweder wie Carina das Rezept der wise guys…

…oder wie ich – in Ermangelung von Zuckerrübensirup und Natron – folgendes Rezept:

2 Eier mit 250 g Zucker (weißer und brauner gemischt) schaumig rühren, dann 1 Prise Salz, 1 TL Backpulver, 1 TL Vanilleextrakt, 200 g weiche Butter unterrühren. Danach 380 g Mehl einarbeiten (nein, das ist nicht zu viel!). Zum Schluss noch 200 g kleingehackte Schokolade unterheben und alles zu Kugeln formen. Bei mir wurden es 27 Kugeln, perfekt für 3 Bleche mit je 9 Kugeln. Achtung: Abstand halten, denn die Kugeln zerlaufen zu flacheren Keksen!!!

cookies

Alles bei 150 Grad für ca. 20-25 Min. backen. Nach dem Backen gleich auf ein Gitter zum Auskühlen legen. Dann sind die Kekse innen schön „fluffig“ und außen etwas knusprig.

yummie cookie

Gehört: Nach langer Zeit mal wieder rausgekramt – Jars of clay. Das ist wirklich old school…

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