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Okt. 13, 2013 - Rezepte    No Comments

Rinderrouladen à la Mama

Wiedermal ein netter Kochabend mit unseren lieben Freunden gestern Abend. Diesmal – in Anbetracht der Jahreszeit – wurde was Deftiges beschlossen. Da Kohlrouladen und Gulasch länger dauern und wir ja auch irgendwann mal essen wollen, haben wir uns für Rinderrouladen entschieden. Zum Nachtisch gab es ein Himbeer-Quark-Vanille-Baiser-Dessert. Aber dazu später. Jetzt erstmal die Rouladen:

Roulade7

Rinderrouladenscheiben leicht klopfen, evtl. Ränder einschneiden, salzen, pfeffern. 1 Seite dünn mit Senf bestreichen.

Frühstückspeck/Bacon klein schneiden

Cornichons in dünne Streifen schneiden

Roulade1

… werden auf die Scheiben gelegt und von das Ganze der Kurzseite aufgerollt.

Roulade2

Mit gebrühtem Zwirn zusammen binden.

Roulade3

Rouladen leicht mit Mehl bestäuben und in heißem Öl rundum anbraten.

Roulade4

Mit ca. 4dl Fleischbrühe vorsichtig vom Rand angießen.

Nach Belieben (und für den Geschmack) 1 Tomate, 1/2 Paprika, 1 Zwiebel, 1-2 Möhren in Teilen dazugeben.

Roulade5

Im geschlossenen Topf mindestens 1-1,5 Std. garen. Evtl. etwas Flüssigkeit nachfüllen. Auf dem Herd oder im Backofen bei schwacher Hitze.

Rouladen aus der Sauce nehmen, warmstellen.

Sauce mit etwas Tomatenmark und Creme fraiche oder saurer Sahne abschmecken, ggf. nachwürzen (Pfeffer, Paprika, Curry, Salz…) und etwas andicken.

Roulade6

Zum Nachtisch dann wiedermal Himbeeren *yummie* Das Rezept dazu gab’s hier: Wochenrückblick #22&23 | Hjärtesaker.

Dessert

Okt. 4, 2013 - Rezepte    No Comments

Kanelbullens dag

Kanelbullar 4

*mumsfilibabba* Heute ist in Schweden der „kanelbullens dag“. Ein guter Anlass also, um Euch endlich mit ein paar Bildern sowie dem dazu passenden Rezept für Kanelbullar zu versorgen.

Kanelbullar sind ein typisch schwedisches Hefegebäck mit Zimt (=kanel) und Kardamom (=kardemumma). Es gibt sie oft zum Kaffeetrinken und sie lassen sich prima einfrieren und dann bei (Spontan-)Besuch schnell auftauen.Die Tiefkühlvariante des schwedischen Möbelhauses ist im Notfall auch akzeptabel, aber es geht nichts über den Duft und den Geschmack selbstgemachter Bullar!

Kanelbullar 3

Hier also das Rezept:

150g Butter schmelzen und 5 dl Milch hinzufügen. Alles auf 37 Grad erwärmen. Ca. 50g Hefe hineinkrümeln und darin auflösen.

Danach ½ TL Salz, 1-1 ½ dl Zucker, 1 ½ TL zerstoßene Kardamomkerne oder 2 TL gemahlener Kardamom und ca. 1 L Mehl nach und nach hinzufügen. Alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig mit etwas Mehl bestreuen, mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und an einem warmen, zugfreien Ort auf ca. doppelte Größe gehen lassen.

Nach dem Gehen lassen den Teig noch ein wenig kneten und dann auf einer „gemehlten“ Arbeitsfläche ca. 3 dl Mehl einarbeiten.

Wer es einfacher mag, kann allerdings auch das ganze Mehl von Anfang an einarbeiten (insgesamt ca. 1,3 L) und den Teig nach dem Gehen lassen gleich weiter verarbeiten.

Den fertigen Teig in zwei Teile teilen und jeden Teil zu einer rechteckigen Platte ausrollen. Die Teigplatten mit einer Mischung aus 75-100g Butter (sehr weich, aber noch nicht komplett flüssig), 1 dl Zucker und 2 TL Zimt bestreichen. Die Füllung reicht für beide Platten.

pensla

Nach dem Bestreichen die Platten jeweils zu einer Rolle formen und in gleichgroße Scheiben schneiden (ca. 1,5cm). Die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben in Papierformen oder auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Unter einem Geschirrhandtuch zu ca. doppelter Größe gehen lassen.

Die Bullar nach dem Gehen lassen mit verquirltem Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.

Kanelbullar 2

Im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad (Umluft 225 Grad) ca. 8-10 Min. (mittlere Schiene) backen.

bakning

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

Kanelbullar 1

Aug. 2, 2013 - Rezepte    No Comments

Jordgubbstårta – baked by a man

Foto: .

[Das Bild gehört nicht mir; ich hab es bei einer Facebookseite zufällig entdeckt und fand es so gut zum Thema passend…]

Naja, gut… So sah es am vergangenen Wochenende dann doch nicht ganz in unserer Küche aus. Dennoch hat mein Mann seine allererste eigene Erdbeertorte hergestellt. Und was soll ich sagen – sie war sehr lecker! Fand auch unser Gastpärchen zur Tortenschlacht.

Und ich hab nur ein wenig Vorarbeit geleistet und den Prozess begleitet; der Rest lag in Männerhand… Optisch geht da sicher noch was, aber der Geschmack zählt, und der war super! Hier ein paar Beweisbilder:

[Ps. Photoshop wollte eben keine Stapelverarbeitung machen, deshalb habe ich sie nicht komprimiert. Also am besten die Bilder nicht zum Vergrößern anklicken – könnte länger dauern, sorry.]

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Erste Schicht: Vanillecreme und in Scheiben geschnittene Erdbeeren, dann wieder Vanillecreme.

Zweite Schicht: zermuste Erdbeeren und Baiserbrösel.

Dritte Schicht: noch mehr Erdbeerscheiben; danach alles mit Sahne bedecken.

Garnitur: Erdbeeren und Blaubeeren.

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MUMS!!

Sommarstängt, aber es gibt ja noch mehr kreative Menschen auf der Welt…

Während ich gerade eine kleine Kreativpause einlege, um in der spärlichen freien Zeit (wann war nochmal endlich Urlaub?!) das Wetter zu genießen, habe ich mich dennoch ans Blogs-durchstöbern gemacht (das geht auch auf dem Balkon) und Ihr kriegt jetzt ein paar Ergebnisse meiner Stöberwut zu sehen. Das blöde ist nur, dass ich mich immer ganz klein fühle, wenn ich ganz tolle Blogs lese. Die haben alle immer so super Ideen und noch tollere Photos *grmpf* Aber genug gejammert, hier nun die Highlights…

Ein Dessert, das wie ein Kräuterbeet aussieht:

Potted Chocolate-Mint Puddings Recipe | Cooking | How To | Martha Stewart Recipes.

Eine Geburtstagfeier im Lego-Style:

Rindy Mae: Lego Birthday.

Ein wiederverwendbares, immer neu beschriftbares Wimpelband:

delia creates: All-Occasion Chalkboard Banner.

Juni 20, 2013 - Rezepte    No Comments

Fläderblomsaft

Fläderblommor

Hier nun für Elna, Michi und alle anderen unser schwedisches Familienrezept:

25-40 Holunderdolden (je nach Größe) pflücken, am besten an einer Stelle, wo wenig Autos langfahren (wg. der Abgase), oder direkt nach dem Aufblühen. Etwas abschütteln, von Insekten befreien und die gröberen Stiele abschneiden. Nicht kräftig waschen, weil sich sonst der Blütenstaub „aus dem Staub macht“ (haha). Die Dolden mit 2 ungespritzten, gewaschenen Bio-Zitronen (in Scheiben) in eine große, hitzebeständige Schüssel (kein Aluminium) schichten.

1,5 Liter Wasser und 1,75 kg Zucker aufkochen, dann vom Herd nehmen und 50 g Zitronensäure (z.B. von Dr. Oe., bei den Backzutaten) darin auflösen. Den Sud über die Dolden-Zitronen-Mischung gießen, nach einer kurzen Abkühlphase abdecken und ca. 5 Tage an einem kühlen Ort (z.B. im trockenen Keller) ziehen lassen. Ab und zu umrühren.

Abseihen (oftmals reicht ein feines Sieb, sonst ein entsprechendes Tuch nehmen) und in sterile Flaschen füllen. Kühl lagern!

Da ich keine hübschen Bilder vom Herstellungsprozess gemacht habe, hier ein paar Verweise auf andere Blogs:

Dagar av lycka: Fläderblomsaft.

Favoritmat: Färdiga pizzadegar och mammas flädersaft.

Den Sirup kann man entweder mit Mineralwasser auffüllen oder ein wenig in den Sekt tun. Schmeckt auch gefroren gut als Eiswürfel zum Mineralwasser aromatisieren. Auch kann man den Sirup weiter zu Gelee verarbeiten, damit Sorbet verfeinern oder oder oder…

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