Der Winter naht mit großen Schritten. Die Winterjacke wird rausgeholt, das Auto freigekratzt und los geht’s! Warum der Winter die wahrscheinlich schönste Jahreszeit ist? Hier eine kleine Auswahl:
Pastellfarben am Himmel
Das ist übrigens die zugefrorene(!) Ostsee 2010…
schneebedeckte Felder
Eisblumen
strahlend blauer Himmel mit Wintersonne
Schneeengel
Schneeballschlacht
Driften auf dem Supermarktparkplatz (natürlich nicht… *g*)
zugefrorene Seen
Schlittschuhlaufen
Schneeflocken
Wolkengebilde, die mit filigranen Schatten den Horizont in ein Gebirge verwandeln
Adventszeit
Weihnachten
Christus ist geboren! #jesusistdasgrößtegeschenk
Weihnachts- und Winterdeko (siehe auch Kategorie Weihnachten)
Weihnachtslieder, z.B.
Glögg
Lucia & Lussekatter (Rezept folgt)
Ofen an, Feuerkorb raus, es raucht aus dem Schornstein
Winterspaziergänge und hinterher ein heißer Kakao auf der Couch sitzend mit roten Wangen
der Duft von Tannengrün, Orangen, Mandarinen, Wintergewürzen
…so lautet eine Zeile in einem Lied von Nordman. Leider hab ich es nicht bei youtube gefunden. Diese Zeile bedeutet soviel wie „der Herbst ist hier, wir frieren wieder“. Wie auch immer, ich bin auf jeden Fall seeehr dankbar für meinen neuen kuschelig-warmen Pulli von Naketano!
Aber warme, gemütliche, kuschelige Sachen anziehen zu können ist ja auch was Schönes. Also ist Frieren nicht immer nur negativ. Positiv denken!
Hier nun ein paar herbstliche Bilder von meinem Uralthandy. Aber trotz Qualitätseinbußen erkennt man doch den Gedanken dahinter: Herbst ist schön.
Mein persönliches Favoritbild:
Ich sag nur „All die Fülle ist in dir“… So sah die Tischdeko beim Erntedank-Frühstücks-Gottesdienst vergangenen Sonntag aus. Und das Buffet war so voll wie noch nie (und sehr lecker). Die Tischdeko war einfach nur hübsch.
Gesehen: Fast and furious 6 – noch mehr Action als in Teil 5, noch mehr Kampfszenen und Stunts als in Teil 5, und was hat der Transporter da verloren????
Geknipst: Endlich mal den ganzen Schmuck ordentlich photographiert (danke, Ben, für’s Helfen!) – Bilder folgen im Laufe der nä. 3 Wochen.
…und Blasen an den Füßen. Na, okay, Blasen hatte ich keine, aber puh – sind wir vorletztes Wochenende viel gelaufen! In Stockholm gibt es zwar Busse, U- und S-Bahn, allerdings sind viele Ecken doch nur fußläufig zu erreichen. Und ziemlich oft fiel mir spontan der Song „Über 7 Brücken musst Du gehn“ ein. Stockholm wird nicht umsonst Venedig des Nordens genannt. Aber hier nun zu den versprochenen Bildern.
Lecker gegessen (wenn auch nicht unbedingt typisch schwedisch), aber uiuiui – noch teurer als Schweden sonst, hatte ich das Gefühl! Die Großstadt-Skandinavien-Kombi treibt die Preise echt in die Höhe. Günstiger fährt man, wenn man mittags ein lunch erbjudande findet, wo Brot, Wasser und Kaffee inklusive ist und die Hauptmahlzeit verhältnismäßig(!) wenig kostet.
Zwischendurch haben wir es uns aber auch gut gehen lassen. Z.B. bei t.g.i. friday’s (gibt’s die auch in Deutschland?).
Während man auf den Tisch wartet, sitzt man draußen in einem großen geflochtenen Couch-ähnlichen Möbel mit Kissen und Decke, der Heizstrahler wärmt von oben, es läuft gute Musik und man kann schon mal was trinken. Dazu kriegt man ein cooles Gadget (keine Ahnung, was genau das war), welches eine Nummer hat und vibriert und leuchtet und piepst, wenn man dran ist. Dann meldet man sich wieder vorne am Empfang und kriegt seinen Tisch zugewiesen.
Sightseeing haben wir auch viel gemacht. Hier ein paar – vielleicht mal etwas andere – Impressionen aus der Stadt (3 kronor – ein Wahrzeichen Schwedens oben am Stadshuset; Kleinigkeiten am Wegesrand; ein hübscher Kran – davon gab’s viele, nur nicht viele hübsche; Kerzenleuchter in der Storkyrkan; T-bana-Station Kungsträdgården; die schmalste Gasse Mårten Trotzigs Gränd; unser Rundfahrt-Boots-Kapitän…):
Wir waren auch dort, wo immer Schwedens beliebteste Großkaraoke (ok, das war gemein, ich geb’s zu) stattfindet: Allsång på Skansen. Dort wird dann auch immer der Hit gesungen, der diesem Artikel seinen Namen gab:
So sieht es dort derzeit aus – alles wird sommerfein für die nächsten Runden gemacht. Dort liefen auch 2 ultracoole kleine Kerle durch die Gegend.
Am Sonntag waren wir dann bei Hillsong Stockholm im Gottesdienst. Die übersetzen nämlich per Kopfhörer auch ins Englische – wie gut für meinen Mann 🙂 Im Morgens-Gottesdienst gab es 3 Kindersegnungen. In den weiteren 3 Gottesdiensten an dem Tag wurden insgesamt 30 Personen getauft. Und so sieht das dann aus, wenn die im Theater taufen: Planschbecken XXL, sag ich nur…
Lang, lang ist’s her, ich weiß… Es war so viel los und ich war viel unterwegs, deshalb gibt’s jetzt einen Rückblick der letzten 2 Wochen auf einmal.
Gereist: langes Stockholm-Wochenende (Geburtstagsgeschenk vom weltbesten Mann) – mehr Photos demnächst…
Gelaufen: am Freitag mit meiner Arbeitskollegin am Meer gejoggt. Immernoch schneckig unterwegs dank Heuschnupfen und Laufpause, aber es wird langsam.
Gegessen: wieder ein Kochabend mit Freunden – diesmal Königsberger Klopse (die hab ich vorher noch nie selbst gemacht) und apple crumble. Wiedermal Handyphotos, also sorry für die Qualität. Here’s the receipe for the Klops:
1 Zwiebel fein würfeln. 2 Scheiben Toast in kaltem Wasser einweichen und gut ausdrücken. Mit den Zwiebelwürfeln, 500g gemischtem Hack, 1 EL mittelscharfem Senf, 1 Prise Salz, etwas Pfeffer und 2 Eiern vermengen. Evtl. nachwürzen. Mit nassen Händen zu 14-16 Klopsen formen.
750 ml Gemüsebrühe aufkochen. Klopse darin zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Min. garen. Klopse danach rausnehmen und Brühe auffangen.
30g Butter zerlassen und 20g Mehl anschwitzen. Mit Brühe und 150 ml Schlagsahne unter Rühren ablöschen. 10 Min. köcheln lassen. Ggf. andicken mit Saucenbinder oder mehr Mehlschwitze.
Sauce abschmecken und Klopse rein. Zuletzt 2 EL Kapern und 1 EL Kapernsud unterrühren und noch kurz ziehen lassen. Mit Kartoffeln servieren.
Warmes Sandwich bei T.g.i. friday’s – teuer, aber sehr nette Atmopshäre! Die Pommes waren nicht überragend, aber das Sandwich mit Tomaten, roten Zwiebeln und Käse war echt lecker. Und wie gesagt – die Atmopshäre hat’s total rausgehauen… Welcome to TGI Friday’s – Sweden | TGI Fridays.
Lunch kycklingbiff in Jensens Bøf hus in der Vasagatan. Nach der Ankunft in Sthlm brauchten wir erstmal dringend was zu essen. Und was ist um die Ecke der Centralstation und des Tourist centers? Jensen’s Bøfhus meny.
Gepicknickt im Hotelzimmer mit selbst zusammengestelltem Essen von Ica.
Gefunden: Abercrombie & Fitch hat eine miese Moral – hier ein kreativer Ansatz des Gegensteuerns…
Gehört: Delirious beim Joggen, allerdings was schnelleres als das hier.
[Bis zum Ende durchhalten lohnt sich, wer Gitarren mag]