Novemberadvent

Der erste Advent rückt immer näher und ich werde aus bekannten Gründen in der Adventszeit vermutlich nicht so viel auf die Reihe kriegen, was Deko, Weihnachtsvorbereitungen etc. angeht. Deshalb ist bei mir schon ab diesem Wochenende Adventszeit quasi.

An die Lampe kommen dieses Jahr kleine Silberkugeln.

Novemberadvent1

Der Adventskranz ist wie meistens eher rustikal mit Zimt, Zapfen, Äpfeln und Anis – also alles von A bis Z… Dazu ein paar getrocknete Ilex-Blätter, ein Windlicht in die Mitte und fertig. Warum kompliziert, wenn’s auch einfach geht.

Novemberadvent2

Die eine Fensterbank ist wieder sehr Amelie-like mit den Glas-Bauernsilber-Kugeln an Haselzweigen, Moos, Zapfen, Birkenrindensternen und Teelichthaltern.

Novemberadvent3

Den Adventskalender für meine Schwester hatte ich ja letztes Mal schon gepostet. Dieses Jahr sind wir uns in der Farbgebung ziemlich einig… Von ihr habe ich dieses Wochenende schon mal die Päckchen für mich erhalten, ebenfalls in rot. Sie sind jetzt auf einem Silbertablett gelandet und warten auf’s Auspacken *freu*

Novemberadvent4

Die Gläser mit Teelichtern und Streichhölzern drin haben einfach eine Wollkordel umgebunden bekommen, an deren Enden ich kleine Holzsterne geklebt habe. So sind auch sie weihnachtsfein. Wobei ich das vermutlich das ganze Jahr über dran lassen werde – Sterne sind schließlich nie verkehrt…

Novemberadvent5 Novemberadvent6

Damit ist jetzt schon mal ein Großteil fertig, die letzten Sachen kommen dann wirklich erst kurz vor Weihnachten aus dem Karton und ich fühle mich jetzt schon am schnell dunkel werdenden Nachmittag sehr gemütlich, wenn ich die Kerzen anzünde, die Lampen und Lichterkettenzweige anmache und einfach schon mal mit der Adventsstimmung beginne. Und was macht schon eine Woche aus?!^^

Nov. 21, 2014 - Alltags-Check    No Comments

Ready for a miracle…

miracle ready

Dank meines Mannes kommen hier nun Bilder von einem Teil unserer Grundausstattung… und zwar einige von den wenigen Dingen, die wir nicht gebraucht angeschafft, sondern neu gekauft haben:

Der Kinderwagen – ein Topline S von Hartan
Die schon kurz beschriebene Wickeltasche von BooPoo
Die Testsieger-Autoschale – Recaro Privia mit Isofix-Basis

Hierbei wurden wir großzügig von unserer Familie unterstützt. An dieser Stelle nochmal ein dickes DANKE!!!

Zur Alltagstauglichkeit werde ich erst in einiger Zeit etwas sagen können, allerdings überzeugen mich jetzt schon einige Details, wo wir dann ja sehen werden, ob sie wirklich so toll (oder nötig) sind:

Die Babyschale wiegt z.B. nicht so viel wie manch andere Babyschale, nämlich lt. „Beipackzettel“ 3,7 kg. Mit Zwerg drin wird sie noch schwer genug werden, von daher war das gerade für mich – neben der Sicherheit – ein wichtiges Kriterium. Außerdem finde ich die Verstellhebel des Tragegriffs viel einfacher (im Sinne von weniger Kraftaufwand) zu bedienen als bei anderen Modellen, wie z.B. dem Pebble von Maxi-Cosi.

Beim Kinderwagen habe ich kurz Richtung Emmaljunga geliebäugelt, mich dann aber von unserem Modell überzeugen lassen. Gut finde ich die schwenkbaren Räder vorne, die den Wagen sehr wendig – auch auf kleinem Raum – machen. Zudem kann man den Griff in beide Richtungen klappen. Das ist jetzt ohne Bild vermutlich nicht so verständlich. Also – man kann entweder den Griff so wie auf den Bildern haben, so dass man in die Kombitasche reingucken und das Baby anschauen kann, man kann den Griff aber auch quasi auf die Rückseite klappen. Dies ist sehr praktisch, wenn man den Kinderwagen später als Buggy weiterbenutzt. Oder auch, wenn das Gelände mal unwegsamer wird und man gern die festen, größeren Räder vorne hätte, um Hindernisse besser zu bewältigen. Zudem ist der Kinderwagen Adapter-fähig, so dass wir auch die Babyschale auf das Gestell setzen können. Das Gestell selbst ist einfach zusammenklappbar und kann dann – soweit so etwas bei Kinderwagen möglich ist – platzsparend verstaut werden. Der Kinderwagen hat ein Wachstumspotential, was die Länge des Kindes angeht, außerdem ist er zum Buggy umbaubar, d.h. nicht nur in der Säuglings-Liege-Phase nutzbar.

Die Wickeltasche ist aus Baumwolle, hat einen robustem Außenstoff sowie eine Wickelunterlage zum Einknöpfen, viel Platz für alles, was man so braucht, ist schick und lässig zugleich und erscheint stabil und gut verarbeitet zu sein.

Soviel erstmal zu den „Vorher-Überlegungen“. Wie es dann nachher ist, sehen wir dann. Auf jeden Fall beruhigt mich jedes Teil, was fertig für den Hüpfer ist, ungemein in meinem Vor-Geburts-wie-sollen-wir-nur-alles-rechtzeitig-vorher-fertig-kriegen-Stress… Da denkt man viele Monate lang, man hätte noch ewig Zeit, und am Ende rinnen einem die Tage dann doch wie Sand durch die Finger.

Zudem habe ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich alle Weihnachts- und Adventssachen (bis auf wenige Ausnahmen) vor der Geburt auch noch fertig haben möchte. Wer weiß, wie es mir körperlich nach der Geburt geht und wieviel Zeit, Kraft und Lust ich überhaupt für die Adventszeit habe. Allerdings liebe ich die Advents- und Weihnachtszeit und ein Geschenkewichtel bin ich auch. Schenken macht mich einfach glücklich. Deshalb sind jetzt schon die meisten Weihnachtsgeschenke auf meinem Schreibtisch eingepackt gestapelt, die Nikolausgeschenke sind fertig und auch die Adventskalender für meine Mama und Schwester sind startklar. Meine Schwester bekommt dieses Jahr eine Art Riesen-Buch aus Pappe, auf welches ich kleinere Päckchen geklebt habe. Zum Schluss habe ich alles noch mit ausgestanzten Weihnachts- und Wintermotiven beklebt (nicht auf dem Bild).

Adventskalender14

Bei der Wohnungsdeko habe ich auch schon begonnen, aber das kommt dann später mal. Außerdem bin ich noch nicht fertig. Ich hoffe ja, dass mir noch genug Tage Zeit bleiben. Wir werden sehen – es bleibt spannend…

Nov. 4, 2014 - Alltags-Check    No Comments

Wie ich nie werden wollte…

…und mich trotzdem dabei ertappe, so zu sein.

Ich habe letztes Mal ja schon davon gesprochen geschrieben, dass ich so nach und nach im Nestbau- und Mama-Wahn zu einer Kontrolltante mutiere*grmpf*

Früher habe ich gekauft, was ich hübsch fand und bei dem ich den Eindruck hatte, dass es (zumindest einigermaßen) gut verarbeitet ist. Was andere davon halten, war mir ziemlich schnuppe. Auch Trends haben mich noch nie wahnsinnig doll interessiert, ebensowenig das zu haben, was andere alle haben. Aber jetzt…

Noch nie habe ich so viele Testberichte und Kundenrezensionen gelesen, noch nie so viel bei Stiftung Warentest, Ökotest (und wie sie nicht alle heißen) geforscht und auch noch nie so stark auf all diese Dinge, die dort angesprochen werden, geachtet. Unglaublich, wieviel Zeit man mit Internetrecherche verbringen kann… Und ich habe mich doch glatt einlullen lassen von den ganzen Bewertungen, Abwertungen, Lobeshymnen und Abschreckbeispielen. Schuldig im Sinne der Anklage:

Unser Kindersitz ist Testsieger bei Stiftung Warentest, der Kinderwagen hat eine vergleichsweise hohe Schadstofffreiheit lt. Ökotest (mal abgesehen davon, dass er wirklich sehr praktisch zu sein scheint) und die Wickelauflage ist ein Kompromiss aus Pragmatismus und Gesundheitsaspekten. Sie ist weniger chemiebelastet als viele andere, aber dafür stinknormal weiß und auch insgesamt nicht besonders hübsch. Allerdings – wenn da erstmal ein Moltontuch oder ein Handtuch zum Wickeln drauf liegt, sieht man auch das hübscheste Muster nicht mehr, also pfft… ist zu vernachlässigen! Die wenige Babykleidung, die nicht von irgendeinem Babyflohmarkt oder aus der Familie stammt, wurde – egal was auf dem Schild steht – mehrfach bei 60 Grad gewaschen. Keine Chemie für den Zwerg. Und die ganzen von der Werbeindustrie hochgepriesenen (und hochpreisigen) Pflegeprodukte für Babys sind lt. meiner Hebamme nachweislich unnütz bis schädigend. Zwei, drei ausgewählte, simple Produkte, Wasser und frische Luft reichen…

Heute habe ich dann meine Mutti-Freundinnen nach Fläschchen-Empfehlungen befragt. Ich meine, das Ergebnis war eindeutig (5 Empfehlungen für einunddieselbe Marke), aber muss wirklich alles „perfekt“ sein? – Mal abgesehen davon, dass es „perfekt“ eh nicht gibt (sprach die Perfektionistin…). Dennoch werde ich jetzt vermutlich genau diese Marke kaufen. Wobei ich zu meiner Verteidigung ja sagen muss, dass persönliche Empfehlungen vielleicht nicht so kontrollmackig sind wie stundenlanges Rezensionen-Durchforsten…

Aber wann bin ich eigentlich an den Punkt gekommen, an dem ich mutiert bin? Am Anfang der Schwangerschaft war ich da noch entspannter. Und jetzt werde ich es langsam wieder *puh* Aber dazwischen? Und hätte ich nicht stattdessen zu etwas anderen mutieren können? Etwas coolerem als Neurosenmutti? Wieso nicht Wonderwoman oder so?!

Ich bin doch auch schließlich groß geworden, ohne dass viel passiert ist. Wie oft habe ich auf langen Autofahrten quer auf der Rückbank gelegen, den Gurt nur noch irgendwo halb um mich herum? Und was war nur alles in meinem Spielzeug drin an Chemie, wo niemand auf die Idee gekommen wäre, dass es irgendwie schlimm sein könnte? Ich war mit meinen Freunden ewig lange draußen, auch ohne ständig über Handy erreichbar zu sein. Wir haben verbotene, abgesperrte Gelände erforscht, sind dreckverkrustet nach so manchem Nachmittag wieder nach Hause gekommen und haben mit ungewaschenen Händen die Süßigkeiten gefuttert, die wir für unsere Pfennige am Kiosk kriegten. Ein wenig klingt das wie dieses Bild, was ab und zu bei facebook kursiert, wo es darum geht: „Du weißt, dass Du ein Kind der 80er bist, wenn…“.

Und schließlich sind schon Milliarden Kinder vorher groß geworden, ohne das was Schlimmes passiert wäre, die unter ganz anderen Bedingungen aufgewachsen sind. Mein Credo für die Zukunft lautet also: „Lieber zufrieden als dauergestresst“! Mal sehen, ob’s klappt…

Okt. 16, 2014 - Alltags-Check    No Comments

Neue Kategorie: der Alltags-Check

So, Ihr Lieben, demnächst wird es eine neue Kategorie mit Inhalt geben, nämlich den Alltags-Check.

Im ganzen „Nestbau-Wahn“ der letzten Wochen und Monate habe ich viel das Internet durchforstet und nach Produkten, Empfehlungen, Beurteilungen gesucht. Schließlich will man ja für sein Kind nur das Beste. – Auch wenn das mit dem 2. oder spätestens 3. Kind wohl alles viel entspannter ist und man gelassener wird. Ein guter Beitrag hierzu ist z.B. hier zu finden:

Ab heute geh ich ohne Feuchttücher auf den Spielplatz | Andrea Harmonika.

Auf jeden Fall ist mir aufgefallen, wieviele Mama-Blogs es inzwischen gibt und wieviele von den Mamas damit teilweise ihr Geld verdienen oder zumindest Produkte zum Testen gratis von den Firmen zugesandt bekommen. Da habe ich mich gefragt, wie objektiv so ein Erfahrungsbericht dann noch ist. Schreiben die wirklich alle ehrlich über die Tauglichkeit oder ist es eher eine Werbeveranstaltung?! Denn die meisten geschenkten getesteten Produkte wurden für gut befunden. Kann das wirklich so sein?

Zu einem Produkt habe ich mich dann aber doch durch so einen Blog „hinleiten“ lassen und war nach eingehender Prüfung der Website, Anklicken sämtlicher Bilder und Abwägen meiner Prioritäten und Wünsche im Vergleich zu den gebotenen Leistungen überzeugt. Mein Mann durfte dann die Farbe aussuchen… Was es ist? Eine Wickeltasche.

Nach einer gefühlt ewigen Suche nach einer passenden Wickeltasche (Oder doch ein Wickelrucksack? Oder eine normale Tasche? Oder ein normaler Rucksack? Warum sind die so [wahlweise] hässlich, teuer, unpraktisch, schlecht verarbeitet, Plastikmüll etc.?) haben wir nun eine Tasche bestellt. Puh! Und ich dachte schon, der Kinderwagenkauf wäre ein Akt gewesen… Aber Wickelkommode (Gebraucht oder neu? Preisrahmen? Verarbeitung? Größe? Aussehen? Funktionalität?), Wickelauflage (Plastik mit Chemie, aber wasserdicht? Öko und schadstofffrei durch und durch, aber ständig zu waschen? Irgendwas dazwischen? Gibt’s sowas überhaupt? Selbst herstellen/nähen? Und was sagt dawanda eigentlich dazu?) und Wickeltasche stehen dem in NICHTS nach. So viel zu der oben beschworenen Gelassenheit…

Naja, aber zurück zur schlussendlich bestellten Tasche. Sie ist nicht günstig, aber scheint gut verarbeitet und praktisch zu sein, alle unsere Ansprüche zu erfüllen sowie auch noch gut auszusehen. Zu finden ist sie hier:

Die Wickeltasche von Boo Poo.

Der Name ist zwar etwas seltsam, wenn auch irgendwie niedlich, aber die Tasche hat uns – zumindest online – überzeugt. Hoffen wir mal, dass sie im Alltag nicht zu einer Boo-Hoo-Tasche wird, die uns die Tränen in die Augen treibt. Aber ich denke mal nicht. Ich werd’s Euch später hier im Blog dann erzählen, wenn sie eine Weile Praxistest durchlaufen hat. Und so werden dann nach und nach auch noch einige andere Produkte folgen. Aber dazu dann später…

Sep. 14, 2014 - Rezepte    No Comments

Plommonkaka och Äppelkaka

…oder auch „Pflaumenkuchen“ und „Apfelkuchen“.

Passend zum Herbst gibt’s jetzt Obstkuchen! Yummie… Die Tage gab es zunächst Apfelkuchen mit Zimt.

Äppelkaka

Und so geht’s:

100 g Butter (Zimmertemperatur) mit 2 dl Zucker verrühren. 2 TL Backpulver und 1 Ei hinzufügen, danach 4 dl Mehl und 1,5 dl Milch. Alles gut verrühren, aber nicht „totrühren“. Den Teig in eine gefettete und gebröselte runde Springform mit abnehmbaren Rand füllen. Den Teig vorsichtig glatt streichen, so dass er gleichmäßig verteilt ist.

2-3 Äpfel (je nach Größe) schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Diese in einer Mischung aus ca. 4 EL Zucker und 1 TL Zimt wenden. Die Apfelspalten dann in den Teig drücken. Falls noch was vom Zimtzucker übrig ist, gleichmäßig über den Kuchen streuen.

Alles bei 175 Grad im unteren Teil des Ofens für ca. 45 Minuten backen.

Und vor ein paar Tagen gab es Pflaumenkuchen mit Kardamom.

Plommonkaka

Das Rezept stammt aus einer schwedischen Zeitschrift. Ich habe nur die Filmjölk gegen Kefir eingetauscht.

100 g Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. 4 Eier trennen und das Eigelb mit 2 dl Zucker schaumig rühren. Die Butter und 2 dl Filmjölk unterrühren. 3 3/4 dl Mehl mit 1 EL Backpulver mischen und ebenfalls zu der Masse geben. Untermengen zu einem glatten Teig. Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben (ca. 25×30 cm).

Ca. 10 Pflaumen (je nach Größe) waschen, entsteinen und in Spalten schneiden. Diese auf dem Teig verteilen. [Das nächste Mal würde ich noch ein paar mehr nehmen, die waren so klein.] Den Kuchen mit 1 – 1 1/2 TL Kardamom (gemahlen oder frisch zerstoßen) bestreuen. Ich habe allerdings nur einen 3/4 TL genommen, da die dt. Geschmacksnerven Kardamom nicht so gut kennen. Das Ganze mitten im Ofen ca. 25 Min. bei 175 Grad backen.

Die 4 Eiweiß (oder Eiweiße? Duden ist da unklar…) zu einem steifen Schaum schlagen. Nach und nach 2 dl Zucker unter Rühren hinzufügen. Die Masse auf den Kuchen spritzen, gerne gitterförmig. Da ich meinen Spritzbeutel nicht finden konnte, musste ich improvisieren. Eigentlich sollten die Streifen schmaler werden… Dann den Kuchen nochmal für ca. 10 Min. im Ofen backen.

Vermutlich wird es zu viel Baiser-/Maräng-Masse, so dass man übriggebliebene Reste zu kleinen Baisers auf einem Backblech extra backen kann.

Ich selber würde den Pflaumenkuchen noch weiter optimieren das nächste Mal, auch wenn mir dieses Mal gesagt wurde, er sei perfekt.

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