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Allerhöchste Eisenbahn für den Adventskalender

Wer keine Lust hat, einen Allerwelts-Adventskalender von der Stange zu kaufen, sondern etwas Individuelles möchte, kann simpel selber basteln. Hier ein paar einfache Last-Minute-Ideen für den Adventskalender-Endspurt:

a) Streichholzschachteln verzieren und befüllen

a)1 mit Serviettentechnik und Aufklebern

alteschachteln1

a)2 mit Sprühfarbe (bei mir war’s Autolack aus dem Baumarkt) und Streudeko

alteschachteln3

a)3 mit Aufklebern und Streudeko

alteschachteln2

b) Für jeden Adventssonntag ein Rezept ausdrucken und in der darauffolgenden Woche an jedem Tag eine Zutat für das entsprechende Rezept verschenken. Das Rezept kann man schön verzieren oder auch einfach nur fix ausdrucken, zusammenrollen, Schleifenband drum. Die Zutaten in die Küche legen.

c) Einen Tee-Adventskalender selber basteln: Verschiedene Teesorten mit Zahlen beschriften oder bekleben. Ggf. vorher in Geschenkpapier einpacken.

d) Klopapierrollen befüllen und mit Papier zu einem Knallbonbon verpacken. Für die Adventssonntage Haushaltspapierrollen nehmen.

e) 24 Socken befüllen, mit Band zubinden und aufhängen

f) eine Taschentuchbox aus der Drogerie entleeren, die Schachtel bemalen oder bekleben und etwas Stoff ca. 2cm tief in die Öffnung hineinstecken und am Rand mit Nadel und Faden an der Box festnähen (wer es eilig hat und nicht so viel Wert auf Optik legt, kann auch tackern). Nun füllt man 24 Kleinigkeiten in die Box und man darf jeden Tag eine Sache rausnehmen.

g) Coffee-to-go-Becher befüllen, Deckel drauf, Zahlen drauf. Evtl. vorher Becher mit hübschem Papier bekleben oder bemalen.

h) zwei Muffinformen mit je 12 Öffnungen befüllen und zukleben mit Pappe oder Papier.

i) in 24 Briefumschläge wahlweise 24 Gutscheine oder eine in 24 Teile zerschnippelte Geschichte hineintun. Umschläge zukleben und beschriften.

j) 24 Teelichter mit Kerzenfarbe bemalen oder die Zahlen von 1-24 drauf schreiben

k) ab jetzt jeden Tag hier auf den Blog schauen!

Die wahrscheinlich schönste Jahreszeit #2

Der Winter naht mit großen Schritten. Die Winterjacke wird rausgeholt, das Auto freigekratzt und los geht’s! Warum der Winter die wahrscheinlich schönste Jahreszeit ist? Hier eine kleine Auswahl:

Pastellfarben am Himmel

ostsee2010

Das ist übrigens die zugefrorene(!) Ostsee 2010…

2010Ostsee

schneebedeckte Felder

Eisblumen

strahlend blauer Himmel mit Wintersonne

Schneeengel

Schneeballschlacht

Driften auf dem Supermarktparkplatz (natürlich nicht… *g*)

zugefrorene Seen

Schlittschuhlaufen

Schneeflocken

Wolkengebilde, die mit filigranen Schatten den Horizont in ein Gebirge verwandeln

Adventszeit

Weihnachten

Christus ist geboren! #jesusistdasgrößtegeschenk

Weihnachts- und Winterdeko (siehe auch Kategorie Weihnachten)

Weihnachtslieder, z.B.

Glögg

Lucia & Lussekatter (Rezept folgt)

Ofen an, Feuerkorb raus, es raucht aus dem Schornstein

Winterspaziergänge und hinterher ein heißer Kakao auf der Couch sitzend mit roten Wangen

der Duft von Tannengrün, Orangen, Mandarinen, Wintergewürzen

Weihnachtsschokolade der Firma L.

Adventskalender

Christrosen

Lichterketten

Weihnachtsmarktbummel

…to be continued. (vielleicht von Dir?!)

Rückblick Weihnachtsmarkt

Heute schneit es wieder den ganzen Tag funkelnde Flocken und am gemütlichsten ist es drinnen, wo es warm ist. Wenn ich frühmorgens vom Firmenparkplatz um das Gebäude in mein Büro gehe, weht der eisige Ostseewind so stark, dass die wenigen Meter sich wie eine halbe Ewigkeit anfühlen.

Und dennoch hat diese Jahreszeit irgendwie was. Besonders wenn es kalt und trocken ist (und nicht matschig und grau!). Bei schönem Winterwetter fühlt sich auch Draußen auf eine spezielle Art gemütlich an. Hier ein paar Bilder vom Weihnachtsmarkt 2012, als es auch kalt, trocken und verschneit war – also quasi wie heute, wenn auch weniger windig…

Im vergangenen Dezember hat der Weihnachtsmarkt nach langer Zeit wieder mal auf dem Palmberg stattgefunden, inmitten lauter Bäume und direkt vor dem Dom. Die Bilder hat diesmal mein Mann gemacht.

wintertrees

Die Royal Rangers waren meine Nachbarn und mit Chai, Waffeln und Holzarbeiten vertreten.

Rangerfeuer

Rangerstand

Royal Rangers 2012

Die Decke meines Standes hing voll von Paper balls:

Weihnachtsmarkt

Da war’s genauso kalt wie jetzt… Aber in warme Kleidung eingemummelt (und mit einem kleinen Gasofen) war’s echt schön, vor allem abends. Überall haben Lichterketten, Laternen und Feuer gefunkelt und geleuchtet. Der Schnee glitzerte und die Atmosphäre war gleich doppelt so schön.

Paper balls Weihnachtsmarkt

So, und jetzt ab ins Bett. Gute Nacht, Welt. Sov gott!

Paper balls

Diesen Winter habe ich viele neue Dinge beim Basteln ausprobiert, so auch „paper balls“. Das sind Kugeln aus Papier, die zu verschiedenen Anlässen unterschiedlich gestaltet werden. Man kann Tiere, Frühlingsdeko oder sonstige Figuren mit runden Ausgangsformen basteln. Bei mir wurden es Christbaumkugeln…

Paper balls rotweiß

Paper balls orange

…wahlweise in farbig oder auch in Metallictönen…

Paper balls gold

Paper balls silber

Paper balls werden aus mehreren langen Papierstreifen geformt, die auf einen Draht aufgefädelt werden. Zur Stabilisierung kann man noch Perlen auf den Draht zwischen die Papierstreifen auffädeln. Der Anfang und das Ende des Drahtes werden mit Hilfe einer kleinen Zange umgebogen, damit nichts mehr wegrutschen kann. An die untere Öse kann man noch Troddeln, Perlen oder Prismen hängen.

Die Balls können entweder ganz rund bleiben oder man biegt einzelne Streifen mit den Fingern etwas spitz nach außen, z.B. beim weißen Paper ball auf dem obersten Bild rechts zu sehen. Außerdem kann man aus übrig gebliebenen Streifen noch Rosetten oben auf einen Paper ball auffädeln oder unten drunter hängen (siehe orange Balls).

Man kann die Papierstreifen selbst zuschneiden (so wie ich z.B. bei den Muffins) oder fertige Bastelsets kaufen.

Das Ganze gibt es auch in klein:

Paper balls klein

Paper balls klein und Schachteln

Meine Favoriten sind die Muffin-Paperballs mit Ilexdeko:

Paper balls Muffin

Einfach acht braune Papierstreifen auf einem Draht zu einer Kugel auffädeln, die Drahtenden umbiegen, den Paper ball unten in eine Cupcakeform kleben und oben kleine ausgeschnittene Ilexblätter aus grünem Papier auf das braune Papier kleben. Zum Schluss noch eine rote Beere am Draht um die obere Öse wickeln und einen Faden zum Aufhängen durch die Öse ziehen. Et voila!

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Der Schnee ist zwar leider schon lange getaut, aber der weiße Dezember hat mich zu meinen ersten Quillingversuchen im vergangenen Jahr verleitet. Angefangen hat alles mit Quilling-Schneeflocken. Wer es noch nicht wusste: Ich finde Schneeflocken toll! Die verschiedenen filigranen Formen, das Glitzern… Auch der Weihnachtsbaum wurde dieses Jahr mit weißen Schneeflocken, weißen Fröbelsternen (Anleitung folgt später) und Bauernsilber-Anhängern geschmückt. Sogar der Adventskranz hat noch ein paar Schneeflocken anstelle der sonst roten Beeren abgekriegt:

Angefangen habe ich wie gesagt mit Schneeflocken. Danach habe ich mich weiter zu Kerzen, Sternen, Blumen und einem Tannenbaum vorgearbeitet. Es ist zwar eine zeitraubende Arbeit, aber das Ergebnis lohnt jeden Aufwand. Und ganz ehrlich: Es ist nicht so kompliziert, wie es aussieht…

Man dreht für die Grundfiguren lange Papierstreifen (ich nehme der Gleichmäßigkeit halber fertig zugeschnittene, entweder 5 oder 3 mm breit) mit einem speziellen Quillingstift auf zu einer kleinen runden Schnecke (ähnlich wie das runde Teil auf der Schneeflocke in der Mitte) und lässt es in einer runden Form aufspringen. Dann klebt man das Ende mit Papierkleber fest und formt den so entstandenen Papierkreis zur Form, die man gerne hätte, z.B. oval, quadratisch oder in Tropfenform. Die einzelnen Formen werden dann zusammengeklebt und während der Trocknungsphase mit Stecknadeln fixiert. Für die Kerzen habe ich z.B. quadratische Formen genommen und zusammengeklebt und als Flamme eine Tropfenform aus 3 verschiedenen Farben, die ich an der Spitze leicht flammenartig gebogen habe, verwendet.

Hier ein paar fertige Quillinganhänger. Sie eignen sich nicht nur zum Aufhängen am Fenster oder Tannenbaum, sondern auch zum Verzieren von Weihnachtskarten oder Geschenkverpackungen.

Das waren die ersten Ergebnisse, hier nun ein paar Bilder des Entstehungsprozesses. Wie Ihr sehen könnt, ist es gar nicht so schwer:

Zunächst die Grundformen zusammenkleben, dann der restliche Fummelkram.

Die fertige Schneeflocke besteht aus bis zu 37 Einzelteilen…

Und hier nochmal die 3 verschiedenen Stufen, zumindest die von dieser Form. Aber da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

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