{"id":1588,"date":"2014-04-11T20:41:25","date_gmt":"2014-04-11T18:41:25","guid":{"rendered":"http:\/\/hjartesaker.de\/?p=1588"},"modified":"2014-03-21T21:51:59","modified_gmt":"2014-03-21T20:51:59","slug":"painting-pictures-of-egypt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hjartesaker.de\/?p=1588","title":{"rendered":"painting pictures of egypt"},"content":{"rendered":"<p>&#8230;so lautet der Titel eines Liedes von Sara Groves &#8211; einer S\u00e4ngerin, die ich gern mag. Sie hat ein Talent daf\u00fcr, Gedanken in Worte zu fassen.<\/p>\n<p>Ein paar Stellen sind mir neulich beim CD h\u00f6ren im Auto aufgefallen und ich dachte (wie bei so vielen Liedern von ihr): &#8222;Stimmt, sie hat Recht. Warum ist das nur so?! Aber ja, kenn ich&#8230;&#8220;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"480\" height=\"270\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/2xAENFJikjU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Freunde von mir bauen derzeit ein Haus. Und ich hab von vielen Hausbauern schon mal den Satz geh\u00f6rt: &#8222;Echt, dieser ganze Stress &#8211; Mietwohnung war doch gar nicht so \u00fcbel, oder?!&#8220;. Und doch lohnt es sich, den Stress, den \u00c4rger, die misslungenen Dinge, aber auch die gelungenen Dinge und die Vorfreude f\u00fcr ein eigenes Haus in Kauf zu nehmen, oder? Ich kenne zumindest niemanden pers\u00f6nlich, der es bereut hat oder hinterher meinte, dass es den Aufwand nicht Wert gewesen sei.<\/p>\n<p>Vielleicht kennst Du das Gef\u00fchl ja auch, dass man sich in unbekannten Situationen nach bekannten Dingen sehnt. Einfach weil sie vertraut sind und man wei\u00df, was kommt. Einen unbekannten Ort wenigstens mit einer vertrauten Person gemeinsam bereisen. Kinder, die ihr Schmusekissen mit in den Urlaub nehmen. Der neue Job ist anstrengend und man muss sich erstmal zurecht finden und denkt sich, dass man bei der alten Arbeit immerhin schon die Kollegen und ihre Macken (und guten Seiten nat\u00fcrlich) kannte, und jetzt ist man wieder am Vortasten, Erkunden, vielleicht auch Fehler machen, um dazuzulernen. Ich wei\u00df noch, wie ich mit 14 in Polen war, auf einer Chorfreizeit, und ich hab mich in dem ganzen Fremden echt \u00fcber eine McDonalds-Filiale gefreut. Verr\u00fcckt&#8230; Und wieviele Menschen, die ich betreue, haben anfangs Heimweh, wenn sie zu uns kommen. Egal wie das Zuhause ist. Bei manchen ist es ist es ein tolles Zuhause. Aber es gibt auch Familien, wo das Heim definitiv kein Heim ist. Keine positive, besch\u00fctzende, liebevolle, entwicklungsf\u00f6rdernde Umgebung. Und dennoch die einzige Familie, die man hat. <span style=\"color: #800080;\">The past is so tangible<\/span> &#8211; die Vergangenheit ist greifbar. Da wei\u00df man wenigstens, was man hat(te). Und dass es auch irgendwie ging.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800080;\">The place I was wasn&#8217;t perfect, but I had found a way to live<\/span> -In jeder Situation passt der Mensch sich, so gut es geht, irgendwie an und bestreitet seinen Alltag. Mit vielen Dingen k\u00f6nnen wir uns arrangieren. Mit manchen dauerhaft, mit manchen auf Zeit, mit manchen gar nicht. Und mal ganz ehrlich, wo w\u00e4ren wir heute in der Entdeckung der Welt, wenn nicht Menschen Sehnsucht nach Neuem gehabt h\u00e4tten. Das Gras ist zwar auf der anderen Seite nicht immer gr\u00fcner, aber dann wei\u00df man wenigstens, ob es da \u00fcberhaupt Gras gibt. Vielleicht gibt&#8217;s da ja auch fremde Pflanzen oder Steppe&#8230;<\/p>\n<p>Zwischendurch, auf dem Weg, vielleicht auch in der W\u00fcste &#8211; so wie das Volk Israel (daher auch der Songtitel) &#8211; erscheint das gelobte Land weit weg und oder &#8222;die Fleischt\u00f6pfe \u00c4gyptens&#8220; verlockend. Ausdauer ist anstrengend. Aber: <span style=\"color: #800080;\">The places that used to fit me cannot hold the things I&#8217;ve learned<\/span> &#8211; Im Idealfall entwickelt sich jeder Mensch weiter. Wir sind lebenslange Lerner. Und genauso wie Kinder (viel zu schnell, oder?) aus ihren Klamotten und Schuhen\u00a0 und aus ihren Betten und Kinder- bzw. sp\u00e4ter Jugendzimmerm\u00f6beln rauswachsen, wachsen wir manchmal auch aus Dingen, Umst\u00e4nden, Beziehungen, Verhaltensweisen heraus. Das geh\u00f6rt zum Leben dazu. Ich finde den Gedanken sogar ziemlich erschreckend, wenn ich mir vorstelle, ich w\u00fcrde f\u00fcr den Rest meines Lebens so bleiben wie jetzt. Ok, k\u00f6rperlich w\u00e4re das ja bestimmt nett, wenn ich daran denke, wie ich mich mit 80 f\u00fchle. Aber nichts mehr dazulernen? Keine neuen Erfahrungen sammeln? Keine neuen Dinge ausprobieren? Immer dasselbe tun? Lernzuwachs gleich Null? Oh weh&#8230; Lieber nicht. Dann doch lieber meine Gehirnzellen anstrengen. Mich ver\u00e4ndern lassen von Gott. Mich gebrauchen lassen von Ihm. In Bewegung bleiben. Wer rastet&#8230; &#8211; Ihr wisst schon. Aufgeschlossen sein gegen\u00fcber Neuem. Von meiner Meinung auch mal abweichen k\u00f6nnen. Einsatzbereitschaft zeigen. Mich mal aufraffen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #800080;\">It&#8217;s not about losing faith. It&#8217;s not about trust. It&#8217;s all about comfortable. (&#8230;) Caught between the promise and the things I know.<\/span> &#8211; Die Komfortzone verlassen. Darauf vertrauen, dass sich Verhei\u00dfungen erf\u00fcllen. Mich bereit machen und warten, was kommt.<\/p>\n<p>Im Philliperbrief (Kapitel 3, Verse 12-14) steht:<\/p>\n<p>Ich will nicht behaupten, ich h\u00e4tte dies alles schon erreicht oder w\u00e4re schon vollkommen! Aber ich arbeite auf den Tag hin, an dem ich endlich alles sein werde, wozu Christus Jesus mich errettet und wof\u00fcr er mich bestimmt hat. Nein, liebe Freunde, ich bin noch nicht alles, was ich sein sollte, aber ich setze meine ganze Kraft f\u00fcr dieses Ziel ein. Indem ich die Vergangenheit vergesse und auf das schaue, was vor mir liegt, versuche ich, das Rennen bis zum Ende durchzuhalten und den Preis zu gewinnen, f\u00fcr den Gott uns durch Christus Jesus bestimmt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;so lautet der Titel eines Liedes von Sara Groves &#8211; einer S\u00e4ngerin, die ich gern mag. Sie hat ein Talent daf\u00fcr, Gedanken in Worte zu fassen. Ein paar Stellen sind mir neulich beim CD h\u00f6ren im Auto aufgefallen und ich dachte (wie bei so vielen Liedern von ihr): &#8222;Stimmt, sie hat Recht. 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